Was wäre, wenn?

Kaiser Maximilian und Anton Bruckner im Cafehaus: Bild KI

Vöcklabruck hat zwei absolute Superstars: Kaiser Maximilian I und Anton Bruckner. Beide hatten innerhalb der letzten 5 Jahre in VB ihre Jubiläen. Nehmen wir einfach an, sie würden sich heute, zumindest in geistiger Frische, in Vöcklabruck, am Stadtplatz, wo sonst (?), treffen:

Anton Bruckner: „Freilich, die haben ja jetzt eine neue Orgel in der Stadtpfarrkirche, keine „Kletzentruhe“ mehr, da geht schon was. Und dabei muss ich halt immer erfreut an meine Schwester Rosalia denken, die wohnte ja gegenüber der Kirche. Und außerdem, eitel wie ich bin, freut mich in Vöcklabruck der riesige Gedenkstein beim Aufgang zur Kirche Maria Schöndorf. Cool!“

Der Kaiser: „Ich bin deshalb sehr gerne hier, weil mich meine XXL Wappentürme immer an mein Riesenreich erinnern. Und besonders der Untere Stadtturm an meine liebe Maria von Burgund: wieso musste sie wegen der blöden Reiterei bei einem Heckensprung so bald sterben?“

Anton Bruckner: „Ja mei, die Liebe. Ich denke oft an das Fräulein Rottenberger, die beim Komponieren im Haus neben dem Oberen Stadtturm meine Muse war. Die hätt‘ ich glatt geheiratet, aber sie hat dem Komponisten einen Kaufmann vorgezogen.“

Der Kaiser: „Gehen wir noch schnell in ein Cafehaus?  Schau dich um, Vöcklabrucks Stadtplatz hat da mächtig zugelegt. Überhaupt ist die Stadt heute ein Quell der Freude. War sie in meiner Regentschaft allerdings auch. Nur der Erhalt der Stadtmauer war damals nicht billig!“

Anton Bruckner: Cafehaus ist gut! Schau, da gibt es sogar eins, das heißt Kaiser. Ich brauch zwei Tortenstücke, ich bin ein Süßer. Weißt du was, du bist eh immer in Geldnot, Weihnachten ist bald, ich lade dich ein!

by maximilian lötsch


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