Höchst interessante „Augenblicke“ bietet der Vöcklabrucker Stadtpark, vor allem dann, wenn man als „Müßiggänger“ durch den um die Jahrhundertwende 1900 errichteten Bürgerpark wandelt.
Herbstliches
Wir starten mit einem herbstlichen Opener, einem Ahornbaum, der sich mit seinen derzeit gelben Blättern alle Mühe gibt, als „Star“ zu erscheinen.

„Die Blätter fallen wie von weit….“ heißt es bei Rainer Maria Rilke….
Wildes Eck
Hier handelt es sich um einen Versuch der Gärtner. Keinen Eingriff in die Gestaltung, die Käfer usw. sind hoffentlich happy, die Besucher nicht zu sehr irritiert.

Ja, was haben wir denn da?


Der Wind hat den Friedensbaum herbstlich zersaust. Das macht nichts, denn der Friede kann sich im Frühjahr dann verstärkt zeigen: Frage: welche Baumgattung ist das ?
Der Löwe schläft heut‘ Nacht

Wie Slalomstangen
Der Park zeigt sich von seiner besten Seite, will sagen: „Schaut her, welch tolle Bäume ich auf engem Raum versammelt habe…“ (oder ist das gar ein Baumkonsilium?)

Blick über den Fluß…
Nebenan rauscht die Vöckla, die übrigens an verschwiegenen Stellen im Bereich des Stadtparks sehenswerte Fischkolonien beherbergt. Wir aber lassen die Fische Fische sein und erfreuen uns am herbstlichen Anblick des Dschungelspielplatzes am anderen Ufer…Tolle Farben bietet der Baum…

Zwei Kuriosa


Links: der Gärtner war in Hochform und in Verschlungenes verliebt. Rechts hat ein unbekannter Künstler den Säulengedanken der Römerzeit nachempfunden?
Adieu, mein Stadtpark
Nocheinmal großes Besteck: ein Stadtparkbaum in ganzer Pracht. Der Rilke-Satz: „Komm‘ in den totgesagten Park und schau“…stimmt hier sicherlich nicht. Klar bietet der Herbst immer Abschiedsgedanken, aber es kommt ja ein neues Jahr mit vielen grünen Blättern: Die Brücke im Hintergrund symbolisiert schon den Übergang in die hoffnungsvolle Zukunft..

by maximilian lötsch
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